Newsletter DNK – März 2021

Liebe Freund*innen des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz,
in den letzten Monaten erreichten uns zahlreiche Anfragen zu unserem Newsletter. Nun möchten wir wieder regelmäßig über unsere Arbeit und die deutsche Denkmallandschaft informieren. Wir freuen uns über die Zusendung aktueller Veröffentlichungen, um sie in diesem Netzwerk zu teilen.

Viel Freude bei der Lektüre!

Veranstaltungen

Onlinetrainingsreihe – Social Media

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz veranstaltet ab 26.04.2021 Onlinetrainings zum Thema Social Media. In fünf Terminen jeweils montags 9.00 bis 11.30 Uhr zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihr Anliegen direkt in die Öffentlichkeit tragen und geben Ihnen Gelegenheit, sich auszuprobieren. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Anmeldung per E-Mail unter: caecilie.schueren@bkm.bund.de

Deutscher Preis für Denkmalschutz 2021 ausgeschrieben, Bewerbungsfrist: 23.04.2021

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz schreibt für das Jahr 2021 wieder den Deutschen Preis für Denkmalschutz aus. Er ist die höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet in der Bundesrepublik Deutschland und wird seit 1977 jährlich an Persönlichkeiten und Initiativen vergeben, die sich in beispielhafter Weise für die Erhaltung unseres baulichen und archäologischen Erbes eingesetzt haben. Vorschlagsberechtigt sind das Präsidium und die Mitglieder des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, die Leiter*innen der Landesämter für Denkmal- und Bodendenkmalpflege, die Chefredakteur*innen und Intendant*innen von Presse, Hörfunk und Fernsehen. Im Fall des Medienpreises sind auch Eigenbewerbungen möglich. Die Bewerbungsunterlagen sind im Netz verfügbar.

In eigener Sache

Neuer Präsident

Seit Oktober 2019 ist Dr. Gunnar Schellenberger Präsident des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz. Der promovierte Pädagoge ist hauptamtlich Staatssekretär in der Staatskanzlei im Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt und engagiert sich als Stiungsratsvorsitzender bei der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.

Neue Ansprechpartnerinnen in der Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle des DNK ist neu aufgestellt: Im Juni 2020 übernahm Dr. Ulrike Wendland (Foto) die Geschäftsführung. Dr. Wendland ist promovierte Kunsthistorikerin und studierte Denkmalpflege in Bamberg. Zuletzt leitete sie als Landeskonservatorin das Landesdenkmalamt in Sachsen-Anhalt.
Corinna Tell ist Kunsthistorikerin und studierte Denkmalpflege an der TU Berlin. Zuletzt war sie am Landesdenkmalamt der Freie und Hansestadt Hamburg als Gebietsreferentin in der praktischen Denkmalpflege tätig und unterstützt seit Oktober 2020 die Geschäftsstelle als wissenschaft liche Referentin.
Anja Schütz absolvierte einen Master of Laws und bringt seit Februar 2021 ihre Erfahrungen aus dem Justiziariat für die Bearbeitung rechtlicher und administrativer Aufgaben in der Geschäftsstelle ein.
Mit den langjährigen Mitarbeiterinnen Angelika Wölfel und Cecilie Schüren ist die Geschäftsstelle nun komplett und freut sich auf die Zusammenarbeit und neue Projekte.

DNK im neuen Kleid

Neue Besen kehren gut und so präsentieren wir, nach intensiver Arbeit in der Corona-Zeit, ein neues Corporate Design. Seit dem 01.03.2021 ist unsere neue Website online. Für die Umsetzung konnten wir das Bureau Steffi Holz gewinnen, welches 2020 den red dot Design Award in der Kategorie „Brand & Communication Design“ gewonnen hat. Mit ihren unaufdringlichen und feinen Entwürfen haben die Mitarbeiter*innen des Büros uns voll und ganz überzeugt.
Wir hoffen, Sie auch!

Wiederbelebung der Social Media Kanäle

Auch auf Facebook, Instagram und Twitter sind wir wieder unterwegs und freuen uns über regen Zulauf und Austausch. Getreu dem Motto: vorbeischauen, teilen, weitersagen freuen wir uns auf Ihren Besuch.

Neue Kooperation

Das DNK ist Kooperationspartner des „Initiativbündnis Historische Gärten im Klimawandel“ (IHGIK). Es wurde am 20. November 2019 in Berlin konstituiert und vereint inzwischen 30 Mitglieder aus staatlichen, kommunalen und privaten Garten- und Parkverwaltungen, Stiftungen sowie grünen Verbänden und Wissenschatfsinstitutionen. Ziel des Bündnisses ist der Wissenstransfer zu Maßnahmen gegen die Auswirkungen des Klimawandels auf historische Gärten.

Publikationen aus dem Netzwerk

Baudenkmalpfleger*innen im ländlichen Raum sei diese Publikation empfohlen: Jörg Spatzier untersucht in dem Band „Mittelalterliche Bohlentüren im Raum Brandenburg. Eine baugeschichtliche und technologische Untersuchung“ 47 mittelalterliche Bohlentüren auf ihre Materialeigenschaften, Werktechniken und Konstruktionsmerkmale hin. Ein hilfreiches
Kompendium zum Erkennen und Einordnen mittelalterlicher Holztüren. Spatzier, Jörg: Mittelalterliche Bohlentüren im Raum Brandenburg. Eine baugeschichtliche und technologische Untersuchung In der Reihe: Arbeitshefte des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, Band 58, 1. Auflage 2021 - ISBN 978-3-945880-60-9
Kindern und Jugendlichen Denkmalpflege nahe zu bringen ist eine Zukunftsaufgabe. Das LVR-Denkmalamt legt dafür ein reich bebildertes und vielfältig informierendes Kinderbuch auf. Kleine und große Leser*innen erfahren von Experten aus Architektur, Kunsthistorie, Bauforschung und Restauration Spannendes über Denkmalschutz und Denkmalpflege sowie den Schutz des baukulturellen Erbes in Nordrhein-Westfalen.
LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland (Hrsg.): Denkmalpflege im Rheinland - Wie geht das?
Köln 2020 - ISBN 978-3-7510-1220-1
Bedauerlich, dass es heute kaum staatlich geförderte Kunst-am-Bau-Programme gibt. Haben diese Programme doch stark zur künstlerischen Bildgebung im Verbund mit der Architektur beigetragen und helfen heutigen Denkmalpfleger*innen bei der Begründung zur Unterschutzstellung. Wer tiefer in den gesellschaftlichen Auftrag und die stadtgestalterische Aufgabe in Ost und West einsteigen möchte, dem seien diese Publikationen empfohlen:
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (Hrsg.): Kunst am Bau in der DDR und 70 Jahre Kunst am Bau in Deutschland. Berlin 2020 – ISBN 978-3-422-98606-0 und 978-3-422-98617-6
Zwischen 1933 und 1936 wurden in Deutschland zahlreiche Freilichtbühnen gebaut. Über die Inszenierung der NS-Volksgemeinschaft auf diesen Bühnen und ihre materielle Substanz unterrichtet der Band:
Bosse, Katharina (Hrsg.): Thingstätten. Bielefeld/ Berlin 2020 – ISBN 978-3-7356-0693-8