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Newsletter DNK – Januar 2026 |
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Liebe Freundinnen und Freunde des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz,
Ihnen allen ein frohes, gesundes und friedvolles neues Jahr 2026!
Im ersten Newsletter von 2026 blicken wir mit Vorfreude auf das neue Denkmalschutzjahr: Die Ausschreibung zum Deutschen Preis für Denkmalschutz ist gestartet und läuft noch bis zum 31. März 2026. Das DNK bietet auch in diesem Jahr Kommunikationstrainings für Denkmalschutzbehörden und Social Media-Seminare für Aktive in der Denkmalpflege an. Aus der Gesetzgebung gibt es einige Neuigkeiten zu berichten, die wir in drei neuen DNK-Rechtsprechungsreporten präsentieren. Um einen jungen Blick auf die historischen Villen der Hamburger Verlagsgruppe Ganske an der Außenalster geht es in der neuen Publikation „Bedenkenloser Entwurf“. Außerdem empfehlen wir eine ganze Reihe von Veranstaltungen, Ausschreibungen, Kampagnen aus dem DNK-Netzwerk.
Wir freuen uns auf alle anstehenden Aktivitäten und Zusammenkünfte mit Ihnen in 2026.
Herzliche Grüße aus der Geschäftsstelle des DNK
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Deutscher Preis für Denkmalschutz
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Ausschreibung gestartet Die diesjährige Ausschreibung für den Deutschen Preis für Denkmalschutz ist gestartet und läuft bis zum 31. März 2026. Der Preis zeichnet Persönlichkeiten, Initiativen und Beiträge aus, die sich in beispielhafter Weise für die Erhaltung und Vermittlung von Denkmalen eingesetzt haben. Er wird in vier Kategorien verliehen. Vorschlagsberechtigt für die Auszeichnung mit dem Karl-Friedrich-Schinkel-Ring und der Silbernen Halbkugel sind das Präsidium und die Mitglieder des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, die Amtsleitung der Landesämter für Denkmal- und Bodendenkmalpflege, die Chefredaktionen und Intendanz von Presse, Hörfunk und Fernsehen. Im Fall des Vermittlungspreises sowie des Medienpreises sind auch Eigenbewerbungen möglich.
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Kommunikations- und Social Media-Seminare – Neue Termine
Um Mitarbeitende der Denkmalschutzbehörden bei der Kommunikation mit verschiedenen Stakeholdern zu unterstützen, bietet das DNK kostenlose Kommunikationstrainings an. Ziel der Trainings ist es, die Belange des Denkmalschutzes rhetorisch gewandt zu kommunizieren und mit schwierigen Situationen gekonnt umzugehen. Darüber hinaus bietet das DNK Online-Seminare für Aktive in der Denkmalpflege zu Themen wie dem Verfassen von Pressemitteilungen oder der Nutzung von Social Media an.
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Drei neue DNK-Rechtsprechungsreporte veröffentlicht! (10/2025, 11/2025, 12/2025) Wir freuen uns, in diesem Newsletter auf drei(!) neue Rechtsprechungsreporte des DNK aufmerksam machen zu können. Dabei geht es am Beispiel des drohenden Abrisses eines Fachwerkhauses im Balver Wald (Märkischer Kreis) um das Thema der Berücksichtigung von Belangen des Denkmalschutzes bei einer baurechtlichen Entscheidung über die Beseitigung einer illegalen baulichen Anlage (10/25). In Münster wurde ein in den 1970er Jahren errichtetes Appartementhaus von Harald Deilmann zurecht als Baudenkmal in die Denkmalliste eingetragen (11/25, Foto: Stefan Rethfeld, 2016). In Herne nahm ein nach eigenem Verständnis kultur- und denkmalaffiner Bürger Anstoß an Riesenspinnen, Skeletten, Gespenstern und anderen Grusel-Accessoires, mit denen die Bewohner der historischen Arbeitersiedlung Teutoburgia die Fassaden ihrer Häuser alljährlich am Halloween dekorieren (12/25).
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Publikationen aus dem Netzwerk |
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Bedenkenloser Entwurf Der junge Blick auf junges bauliches Erbe war Prinzip des Bandes 101 der Schriftenreihe des DNK, Tendenzen der 80er Jahre. Studierende und Mitarbeitende der Universität der Künste Berlin hatten eine Auswahl von Gebäuden, Ensembles, gestalteten Freiräumen und weiteren Bauwerken zusammengetragen und erläuterten, warum diese aus heutiger Sicht eine besondere Bedeutung haben. Zu dieser Gruppe gehörten Helene Peters und Emil Brechenmacher, inzwischen in der Architektur Berufstätige, die u.a. seither Buchprojekte initiieren und umsetzen. Die denkmalpflegerische Analyse – was ist von besonderer Bedeutung und warum – ist auch der rote Faden des kleinen, feinen Bändches Bedenkenloser Entwurf. Ein Verlag und seine Häuser. Die Hamburger Verlagsgruppe Ganske ist in mehreren historischen Villen an der Außenalster untergebracht. Ergänzt wurden diese um einen in das Ensemble hineinkomponierten Neubau und eine Neugestaltung der Gartenanlagen. Ein stiller Star der postmodernen Architektur und des eleganten Weiterbauens an Denkmalen, Jochem Jourdan (mit Gustav Lange für die Landschaftsarchitektur), war der Entwurfsverfasser.
Helene Peters, Emil Brechenmacher: Bedenkenloser Entwurf. Ein Verlag und seine Häuser. Hamburg (Hoffmann und Campe) 2025, 109 S., ISBN 978-3-455-02121-9
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St. Viktor in Xanten Es ist etwas Besonderes, dass ein sogenanntes Groß- oder Fundamentalinventar für einen mittelalterlichen Sakralbau angekündigt werden kann. Nur noch selten haben Denkmalfachbehörden die Möglichkeiten, eine solche vertiefte und zeitintensive Forschung und Dokumentation zu erstellen. Für St. Viktor in Xanten, den dortigen Dom, ist es gelungen.
Rainer Schiffler, Godehard Hoffmann: Stadt Xanten, Band 2 – St. Viktor, Baugeschichte und Stiftsbauten, Petersberg (Michael Imhof Verlag) 2025, 480 S., ISBN 978-3-7319-1529-4
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Der Studienpreis des Landesdenkmalamtes Berlin 2026 ist zum sechsten Mal ausgeschrieben. Mit dem Preis werden Studierende gewürdigt und gefördert, die sich im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten an Universitäten oder Hochschulen in besonderer Weise mit Themen der Berliner Denkmallandschaft beschäftigen. Bewerbungen können bis zum 15. Februar 2026 eingereicht werden.
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Das Jahresprogramm der Online-Vortragsreihe des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland „Denkmalpflege im Blick“ ist veröffentlicht. Am Donnerstag, den 19.03.2026, um 18 Uhr, wird es in einem Vortrag von Dr.-Ing. Sascha Eberth um die „Historische Entwicklung der Brückenbautechnik ab 1850“ gehen.
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Der Deutsche Verband für Kunstgeschichte lädt gemeinsam mit dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte und der Ludwig-Maximilians-Universität München zum 38. Deutschen Kongress für Kunstgeschichte ein. Vom 25. bis 28. Februar 2026 trifft sich die Fachcommunity in München, um die Herausforderungen von „wissen“ in aktuellen und historischen Perspektiven zu diskutieren.
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Die gemeinnützige Organisation HouseEurope! ruft zur Unterzeichnung einer Europäischen Bürgerinitiative auf, die sich gegen den Abriss funktionierender Gebäude und für deren Erhalt und nachhaltigen Umbau einsetzt. Das Ziel besteht darin, Häuser und Gemeinschaften zu erhalten, eine gerechtere und lokalere Bauwirtschaft zu schaffen, Energie und Ressourcen zu sparen und Erinnerungen unserer Baukultur zu bewahren.
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