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Newsletter DNK – September 2026 |
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Liebe Freundinnen und Freunde des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz,
im Herbst ist beim DNK viel los: Mit dem Studierendenworkshop, dem Workshop zur Denkmalvermittlung und -bildung „Erbe x Zukunft“, Arbeitsgruppensitzungen in Berlin, Dresden und Regensburg haben sich im September bereits eine Vielzahl von Aktiven in Denkmalschutz und Denkmalpflege ausgetauscht. Ebenso werfen die anstehende Preisverleihung des Deutschen Preises für Denkmalschutz und die Messe „denkmal“ ihre Schatten voraus. Zwei neue Rechtsprechungsreporte aus Mecklenburg-Vorpommern und Berlin schaffen Klarheit über die Wirksamkeit einer bereits erlassenen Sicherungsanordnung eines stark beschädigten Baudenkmals und über die Denkmalverträglichkeit eines geplanten Neubaus auf dem Gelände eines ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlagers.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Mitstreitenden und viele Grüße aus der Geschäftsstelle des DNK |
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Save the date: Unverzichtbar! Bürgerengagement in der Denkmalpflege Im Fachprogramm der diesjährigen Messe „denkmal“ (5.-7. November 2026) in Leipzig ist die DNK-AG Fachliche Fragen der Denkmalpflege mit einem Forum vertreten. Dort wird es um die Frage gehen, wie Bürgerengagement und Ehrenamt in der Denkmalpflege auch in Zukunft stark und attraktiv bleiben können. Am Beispiel zweier mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz ausgezeichneten Initiativen werden Erfolgsfaktoren wie auch Herausforderungen des Engagements beleuchtet. Die daran anknüpfende Podiumsdiskussion unter Beteiligung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Denkmalnetzes Sachsen soll bestehende Unterstützungsmöglichkeiten für Engagierte aufzeigen. Im Anschluss lädt das DNK die Messebesuchenden an den eigenen Messestand (Halle 2 K01) ein, um dort mit den Podiumsteilnehmenden und Preistragenden ins Gespräch zu kommen.
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DNK-Rechtsprechungsreport |
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Zwei neue Reporte veröffentlicht Auf unserer Webseite sind zwei neue Rechtsprechungseporte zu finden: Im ersten Report geht es um die Frage, wie lange eine denkmalrechtliche Sicherungsanordnung wirksam ist. Das Verwaltungsgericht Greifswald hat dazu entschieden, dass eine bereits erlassene Sicherungsanordnung gegenstandslos wird, wenn sich nach dem Erlass der Sicherungsanordnung herausstellt, dass das geschädigte Bauwerk nicht mehr zu retten ist oder nur noch als Denkmalkopie wiederhergestellt werden könnte. Der zweite Report bezieht sich auf eine aktuelle Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin zur Denkmalverträglichkeit eines geplanten Neubaus auf dem Gelände des ehemaligen NS-Zwangsarbeiterlagers in Niederschöneweide. Abgewogen wurden die Abgrenzung zwischen dem ensembleinternen Umgebungsschutz und der Beeinträchtigung eines konstitutiven Bestandteils eines Denkmalbereichs, das dringende öffentliche Interesse an der Versorgung mit Wohnraum wie auch das Angebot der Beseitigung eines auf dem Gelände schon bestehenden Fremdkörpers. (Foto: Wikimedia Commons)
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Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Denkmalbildung und -vermittlung trafen sich in Regensburg
Bei schönstem Wetter trafen sich am vergangenen Wochenende Expertinnen und Experten aus Denkmalpflege, Schule, Museum und Kulturvermittlung in Regensburg. Im dreitägigen, von der DNK-AG Denkmalvermittlung und -bildung organisierten Workshop „Erbe x Zukunft“ wurden Methoden in der Denkmalvermittlung aus ganz Deutschland sowie Best Practice aus Regensburg und Umgebung vorgestellt, diskutiert und praktisch erprobt. Das Welterbezentrum Regensburg als Kooperationspartner, das einen hohen Standard zielgruppenspezifischer Denkmalvermittlung und -bildung praktiziert, gab sehr kollegial wertvolles Erfahrungswissen weiter. Wieder zeigte sich bei diesem Format: Voneinander Lernen bedeutet auch, nicht ausschließlich Gelungenes zu präsentieren, sondern auch Einsichten über vergebliche Versuche und Mühseliges zu teilen. (Foto: lichtbildrausch/ Michael Gromotka)
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20. Studierendenworkshop zu historischen Parkanlagen im Klimawandel Vom 6. bis 13. September 2026 fand der DNK-Studierendenworkshop zum zwanzigsten Mal statt – dieses Jahr in der Welterbstätte „Schlösser und Parks von Berlin und Potsdam“ unter dem Thema „Viel beansprucht – Historische Parkanlagen im Klimawandel“. Kooperationspartner waren das Landesdenkmalamt Berlin, die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Berlin, das Fachgebiet Städtebauliche Denkmalpflege und Urbanes Kulturerbe der TU Berlin sowie die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Erneut hat sich der Gründungsgedanke des Workshops bewährt: In einer Kombination aus fachlicher Anleitung durch Hochschullehrende und Praktizierende aus der Denkmalpflege sowie durch örtliche Akteure erhalten Studierende denkmalrelevanter Fachrichtungen die Möglichkeit, sich intensiv mit einer aktuellen Problemstellung auseinanderzusetzen, Lösungsansätze zu erarbeiten und vorzustellen. Die Ergebnisse wurden dieses Jahr sowohl vor Fachpublikum als auch in Form eines öffentlichen Spaziergangs durch den Landschaftspark Klein-Glienicke präsentiert und können sich sehen lassen. (Foto: Jörg Haspel)
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Teil des Workshop-Programms war ein Interview mit dem für den Landschaftspark Klein-Glienicke zuständigen Förster Christian Eckert. Er berichtet über seinen Umgang mit dem Waldumbau im Klimawandel, Sichtachsen und dem Lebensraum geschützter Käferarten. Die Aufnahme des Interviews können Sie auf dem DNK-YouTube-Kanal anschauen.
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Zum Tag der Restaurierung am Sonntag, 18. Oktober 2026 bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Führungen in die Restaurierungswerkstatt des LWL-Denkmalfachamts im Erbdrostenhof in Münster zu zwei besonderen Projekten (Goldledertapeten von Burg Gemen, Baumberger Kalksandstein) an.
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Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat jüngst den Werkzeugkasten „Unbequemes Erbe in Europa – Handlungsansätze für lokale Akteure“ veröffentlicht. Dieser bietet praxisnahe Instrumente, Methoden und Strategien für den Umgang mit solchen Orten. Ein besonderer Fokus liegt auf kleineren Städten, peripheren Räumen und weniger bekannten Erbestätten des 20. Jahrhunderts.
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