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Newsletter DNK – Oktober 2026 |
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Liebe Freundinnen und Freunde des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz,
die feierliche Verleihung des Deutschen Preises für Denkmalschutz liegt hinter uns. Wir sind noch ganz beschwingt und gerührt von den motivierenden Begegnungen von Engagierten, Interessierten und Professionellen in Denkmalschutz und Denkmalpflege. Aus ganz Deutschland waren die Preistragenden wie auch das Publikum nach Schwerin angereist, um bei der Übergabe des Preises im historischen Kinosaal 1 des Filmpalasts Capitol mit dabei zu sein. Traditionell tagt das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz am selben Tag, so auch dieses Jahr im Demmlersaal des Altstädtischen Rathauses Schwerin. Einen neuen Rechtsprechungsreport zur Rechtmäßigkeit einer Grabungserlaubnis mit Nebenbestimmungen haben wir auch im Gepäck. Mit DNK-Stand und Forum auf der Messe „denkmal“ jagt ein DNK-Höhepunkt den nächsten. Seien Sie gerne mit dabei!
Herzliche Grüße aus der Geschäftsstelle des DNK
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Deutscher Preis für Denkmalschutz 2026 |
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Preisverleihung fand in Schwerin statt Im historischen Kinosaal des Filmpalasts Capitol in Schwerin zeichnete das DNK am 26. Oktober 2026 zehn Persönlichkeiten und Personengruppen mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz 2026 aus. Eine Burgruine im privaten Garten, Hünengräber in der Altmark oder die Spuren der einstigen Buchenwaldbahn – nur mit dem außerordentlichen Engagement und der Vermittlung der Preisträgerinnen und Preisträger bleiben diese Orte für zukünftige Generationen erhalten. Die Juryvorsitzende Dr. Regina Smolnik und DNK-Präsidentin Bettina Martin – Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern – würdigten die Engagierten im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung. Foto: © christian-schaefer-fotografie.de
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„Bürgerinnen und Bürger entscheiden immer wieder selbst, welche Kulturdenkmale ihnen besonders am Herzen liegen und werden dafür aktiv: Als Verantwortliche für ihr eigenes Baudenkmal, als Vereinsmitglieder, die Großsteingräber pflegen. Bürgerinnen und Bürger halten den Verfall von Erinnerungsorten auf. Sie revitalisieren leerstehende Gebäude als Gemeinschaftsorte für ihr Dorf oder ihre Stadt. Ich habe hohen Respekt vor diesen immensen, oft Jahrzehnte andauernden Leistungen, von denen wir alle profitieren." Bettina Martin, DNK-Präsidentin
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„Der Deutsche Preis für Denkmalschutz 2026 zeigt, dass es sich lohnt, sich mit archäologischen und baulichen Denkmalen auseinanderzusetzen und sich aktiv für sie zu engagieren. Die eingereichten journalistischen Beiträge verdeutlichen, wie wichtig es ist, die Denkmalpflege in das öffentliche Bewusstsein zu bringen. Die Begeisterung der Preistragenden wiederum, die sich persönlich für die Pflege, den Erhalt und die Vermittlung unseres kulturellen Erbes einsetzen, ist mitreißend und regt zur Nachahmung an!“ Dr. Regina Smolnik, Juryvorsitzende |
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Die Preisträgerinnen und Preisträger Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, wer die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sind, für was sie sich engagieren und worüber sie berichten: Kurze Portraits, Fotos und Videos zu den Projekten sowie die Links zu den Fernsehbeiträgen und Zeitungsartikeln finden Sie auf der Webseite des Deutschen Preises für Denkmalschutz. Foto: © christian-schaefer-fotografie.de
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58. Sitzung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz |
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Das Komitee tagte am 26. Oktober 2026 in Schwerin
Einmal im Jahr tagt das Komitee selbst – das höchste Gremium des DNK. Erst nach der Sitzung ist uns eingefallen, dass es ein kleines Jubiläum war. 1976 hatten die Bundesregierung und die Kultusministerkonferenz verabredet, das DNK nach dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 nicht abzuschaffen, sondern als Organisation zur Verknüpfung der Akteure und der Öffentlichkeitsarbeit weiterzuführen. Danke an alle Vertreterinnen und Vertreter der öffentlichen Verwaltungen und Fach- und Berufsverbände in Denkmalschutz und Denkmalpflege, dass Sie nach Schwerin gekommen sind!
Neben Berichten, Plänen, Haushalt und Regularien wurde ein Themenfeld besonders diskutiert: Die nötige Stärkung des Kulturgutschutzes im Zivilschutz. Deutschland steht vor vielschichtigen sicherheitspolitischen Herausforderungen, die aus der Bedrohungslage durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den Bündniserwartungen an Deutschland als Mitglied der Europäischen Union und der NATO erwachsen sind. Die AG Recht und Steuerfragen im DNK beschäftigt sich daher seit einem Jahr mit dem Thema Krisenvorsorge und Katastrophenhilfe in Bezug auf Kulturgüter, hat recherchiert, sich mit Vertretern der Bundeswehr und des BBK fachlich ausgetauscht. Ergebnis ist ein fortschreibbares Konzeptpapier, das relevante Informationen bündelt. Das Komitee nahm diese Arbeit zur Kenntnis und begrüßte das Konzeptpapier als grundlegenden Beitrag im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Diskussion um wirksameren Kulturgutschutz in Verteidigungs- und Katastrophenlagen. Foto: © DNK
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Herzliche Einladung zur „denkmal 2026“ |
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DNK-Stand & Forum „Unverzichtbar! Bürgerengagement in der Denkmalpflege“ Auch in diesem Jahr ist das DNK mit einem Stand auf der Messe „denkmal“ (5.-7. November 2026) in Leipzig vertreten. Die DNK-AG Fachliche Fragen der Denkmalpflege wird darüber hinaus in einem Forum des Fachprogramms der Messe die Frage diskutieren, wie Bürgerengagement und Ehrenamt in der Denkmalpflege auch in Zukunft stark und attraktiv bleiben können. Im Anschluss lädt das DNK interessierte Messebesuchende an den eigenen Messestand (Halle 2 K01) ein, um dort mit den Podiumsteilnehmenden und Preistragenden ins Gespräch zu kommen.
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Rechtmäßigkeit einer Grabungserlaubnis mit Nebenbestimmungen – Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs München
Im neu veröffentlichen DNK-Rechtsprechungsreport 10/26 stellt der Verwaltungsgerichtshof München in seinem Urteil klar, dass die begründete Vermutung genügt, im Bereich geplanter Erdarbeiten eines Bauvorhabens läge ein Bodendenkmal. In einer historischen Altstadt kann etwa aufgrund von Erfahrungswerten aus früheren großflächigen Grabungen und aufgrund von Einzelfunden auf dem Vorhabengrundstück und den benachbarten Grundstücken vermutet werden, dass weitere hochwertige Funde und Befunde mittelalterlichen und urgeschichtlichen Ursprungs zu Tage gefördert werden. Von der zuständigen Denkmalfachbehörde kann aber nicht erwartet werden, dass sie bereits im Vorfeld der Erdarbeiten genau angeben kann, welche Funde auf dem Vorhabengrundstück zu erwarten sind und aufgrund welcher Eigenschaften diese Funde eine Einordnung als Bodendenkmal rechtfertigen. Foto: © Wikimedia Commons
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) lädt am 24. November 2026, ab 18 Uhr mit der Stadt Bochum in das Anneliese Brost Musikforum Ruhr zu einem ungewöhnlichen Baukultur-Abend ein – mit einer Pop-up-Ausstellung und einer Buchpräsentation. Im Mittelpunkt stehen Bochumer Bauten – Zwischen gestern und morgen.
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Der Deutsche Museumsbund und SiLK – SicherheitsLeitfaden Kulturgut – laden am 15. Januar 2027 zur bundesweiten Fachtagung „Kulturgut vor Gewalttaten schützen“ zur Prävention, Reaktionsfähigkeit und institutionellen Resilienz von Museen nach Berlin ein. Die Tagung widmet sich dem neuen SiLK-Kapitel „Gewalttaten“ und der Frage, wie Museen und andere Kulturgut bewahrende Einrichtungen sich auf aktuelle Bedrohungs- und Krisenszenarien vorbereiten können.
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